Das kleine Kreuz
Gelegt werden 4 Karten. In gewissem Sinne das "universalste" der Legesysteme, weil es äußerst vielseitig anwendbar ist. Der große Vorteil des Systems ist, dass man hier mit wenig Karten zu einer klaren und auf den Punkt konzentierten Aussage gelangen kann.
Das kleine Kreuz gibt Auskunft über Fragen, die nach Handlungsvorschlägen suchen; mit seiner Hilfe kann man auch Situationen klären und "den roten Faden" wiederfinden.

Das Entscheidungsspiel
Gelegt werden 7 Karten. Dieses System hilft dabei, Entscheidungen zwischen zwei Alternativen zu treffen. Das gilt sowohl für Fragen danach, was eintritt, wenn ich A tue (=Alternative 1) bzw. nicht tue (=Alternative 2), als auch für Fragen nach zwei ganz verschiedenen Anliegen A und B (z.B. den Lover in Köln besuchen oder in München ein Tarotseminar belegen ...).

Das Liebesorakel
Gelegt werden 4 Karten. Dieses System ist bestens geeignet, wenn ich jemanden kennengelernt habe und wissen möchte, wie es denn so aussieht zwischen mir und ihm/ihr, und vor allem: wie er/sie zu mir steht.

Das Beziehungsspiel
Gelegt werden 7 Karten. Dieses Legesystem gibt Auskunft über die Art, wie zwei Menschen zueinander stehen. Aufgezeigt werden Aspekte der bewussten Einschätzung, des seelischen Bereichs und des Verhaltens der beiden beteiligten Personen. Es kann sich dabei um eine Liebesbeziehung, aber auch um familiäre oder berufliche Beziehungen handeln - unabhängig davon, ob diese schon länger bestehen oder noch jung sind.

Die Lemniskate
Gelegt werden 8 Karten. Auch hier kann man sich Klarheit über die Beziehung zu einem anderen Menschen verschaffen. Im Unterschied zum Beziehungsspiel und zum Liebesorakel gibt die Lemniskate jedoch in erster Linie Auskunft darüber, aus welchen Gründen zwei Menschen miteinander harmonieren oder nicht harmonieren, bzw. wo die Konfliktherde sind.

Das keltische Kreuz
Gelegt werden 10 Karten. Wohl das bekannteste System. Es eignet sich für Fragen nach Trendverläufen und zeigt die Angelegenheit dabei in einem größeren Zusammenhang.

Das Fegefeuer
Gelegt werden 4 Karten. Dieses System kann Auskunft darüber geben, welches Thema derzeit im täglichen Leben nach Aufmerksamkeit verlangt und angegangen werden will. Meist ist dieses Thema verschlüsselt in einem bestimmten Problem, das in immer kürzeren Abständen wieder und wieder auftaucht und hartnäckig bestehen bleibt. Überdies können die Karten Hinweise geben, wie mit diesem Thema umzugehen ist und welchem Ziel es dient.

Der Blinde Fleck
Gelegt werden 4 Karten. Zu diesem Legesystem bedarf es keiner besonderen Fragestellung. Der Blinde Fleck ist ein Selbsterfahrungsspiel, das mitunter sehr eindrucksvoll beleuchtet, wie unterschiedlich Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung meiner Person bzw. meines Verhaltens sein können.

Der Weg
Gelegt werden 7 Karten. Der Weg eignet sich bei Fragen nach dem Umgang mit einer Angelegenheit bzw. bei Fragen nach der geeigneten Einstellung zu einem Thema/Problem oder einer Unternehmung. Er gibt in Gegenüberstellung mit dem bisherigen Umgang bezüglich der Angelegenheit Vorschläge, wie man weiter vorgehen kann. Dabei werden die rationale, die emotionale und die Verhaltensebene beleuchtet.

Der Magier
Gelegt werden 7 Karten. Auch dieses System ist bei Fragen danach, was bezüglich eines Vorhabens zu tun ist bzw. wie mit einer bestimmten Angelegenheit umzugehen ist, bestens geeignet. Im Gegensatz zum Legesystem "Der Weg" geben die Karten Hinweise auf fördernde und hemmende Aspekte in dieser Sache.

Das Geheimnis der Hohepriesterin
Gelegt werden 9 Karten. Ähnlich wie das keltische Kreuz eignet sich auch dieses Legesystem besonders zu Fragen nach der Entwicklung bestimmter Angelegenheiten; mit dem Unterschied aber, daß hier die Betonung auf dem allmählichen Verlauf der Einflüsse von der jungen Vergangenheit über das Jetzt bis hin in die Zukunft liegt, und weniger auf einer fixierten zukünfigen Aussicht. Außerdem kann dieses System Hinweise zu tieferen Beweggründen der Angelegenheit geben.

Die Tür
Gelegt werden 11 Karten. Dieses Legesystem leistet seine besten Dienste in "Schwellensituationen", wenn der Frager spürt, dass sich ihm eine Erfahrung anbietet, er aber noch nicht sicher ist, ob er sich darauf einlassen soll. Das Legesystem kann die Einstellung des Fragers im Vergleich zu dem tatsächlich Anstehenden aufzeigen und gibt Klarheit darüber, ob der anstehende Schritt sich "lohnt", womit zu rechnen ist, und was sich konkret und evtl. auch dauerhaft andeutet.


Weitere Legesysteme gibt es hier in der Sammlung

 
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